© Kristina Moninger

Lest ihr eigentlich immer die Klappentexte von Büchern? Ich lasse mich gerne mal überraschen und vertraue auf Empfehlungen, den Autor/die Autorin oder das Cover.

So war es auch bei „Wenn gestern unser morgen wäre“ von Kristina Moninger. Mich hat das Cover total angesprochen und ich habe es in mein Try a Chapter aufgenommen. Der lockere Schreibstil hat mich überzeugt und ich habe weitergelesen. Da ich den Klappentext ja nicht kannte, hätte ich niemals mit diesem Verlauf und den Wendungen der Geschichte gerechnet. Ich fand es bei diesem Buch richtig cool, dass ich beim Lesen überhaupt keine Ahnung hatte, was auf mich zukommt. Daher werde ich in dieser Rezension nicht auf Teile des Inhaltes eingehen, für den Fall, dass jemand von euch auch völlig unvoreingenommen in die Geschichte gehen möchte.

Mir hat die Handlung sehr zugesagt und diese Form der Geschichte kenne ich bisher von keinem Liebesroman. Die Protagonistin muss einige schwierige Entscheidungen treffen und ich habe mit Spannung verfolgt, wie diese aussehen werden und was die Auswirkungen sind. Die Geschichte ist an einigen Stellen sehr berührend und tiefgründig, was ich zu Beginn auch nicht erwartet hatte, da ich mich eher auf einen lockeren Liebesroman eingestellt hatte.

Ein weiterer Pluspunkt ist der angenehme Schreibstil der Autorin. Sie baut immer mal wieder Aussagen ein, die sich entweder als Lebensweisheiten mitnehmen lassen oder einfach witzige bildliche Beschreibungen sind. Wenn ich das Buch als Print-Ausgabe hätte, würde ich mir sicher das ein oder andere markieren.

Dieses Buch zeigt, dass bei wichtigen Entscheidungen nicht nur der Kopf, sondern unbedingt auch das Herz oder der Bauch gefragt werden und dass Gewohnheiten immer mal wieder hinterfragt werden sollte. Mir hat das Buch gut gefallen und bekommt von mir eine klare Leseempfehlung.

Kategorien: Rezension

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