© Laura Kuhn, Carlsen Verlag GmbH

‚We could be heroes‘ ist der Gewinner des Impress und Tolino Media Schreibwettbewerbs von 2016. Da ich sehr gern Impressbücher lese und die Preisträger von 2018 mir auch zugesagt haben, habe ich mich entschlossen das Buch zu lesen.

Der Schreibstil war total ungewöhnlich. Die Autorin ist in dem Buch nur so durch die Zeit geflogen. Manchmal vergingen Wochen, die nur mit wenigen Worten erwähnt wurden. Das hatte den Vorteil, dass die beiden Protagonisten wirklich Zeit bekamen sich einander zu nähern. Außerdem gab es Ausschnitte aus einer fremden Perspektive. Ich vermute diese waren von dem/der Love Interest. Aufgeklärt wurde es jedoch bis zum Schluss nicht eindeutig.

Nachdem ich mich etwas an den Schreibstil gewöhnt hatte, floss die Geschichte eigentlich ganz gut dahin und ich habe sie schnell weggelesen. Auch wenn die junge Protagonistin gerade in einem ziemlichen Selbstfindungsprozess steckte, haben mich ihre doch sehr langanhaltenden kreisenden Gedanken ein wenig gestört. Aber vielleicht bin ich inzwischen doch auch zu alt für so junge Protagonistinnen 😀

Das Buch ist definitiv eine recht schöne Geschichte für zwischendurch, doch komplett vom Hocker hat sie mich leider nicht gehauen. Dazu fehlt mir an der ein oder anderen Stelle ein wenig Tiefe.

Kategorien: Rezension

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