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Ich bin ein großer Fan von Colleen Hoovers Büchern. Ihre „älteren“ Bücher habe ich nahezu alle gelesen und war jedes Mal begeistert. Umso komischer ist es, dass ich ihre neueren Bücher (alle ab 2016) nicht kenne. Irgendwie ist die Autorin bei mir ein bisschen von der Bildfläche gerutscht, da ich so viele andere AutorInnen entdeckt habe. Und das ist wirklich schade, da Colleen Hoover eine Autorin ist, von der ich unbedingt alles lesen möchte. Als ich vor kurzem in der Bibliothek zwei ihrer Bücher entdeckt habe, habe ich mir vorgenommen das Projekt „Alle Bücher von Colleen Hoover lesen“ jetzt aktiv anzugehen! 🙂

Begonnen habe ich mit „Was perfekt war“. Das ist ein Buch, das mich vom Titel her, eher weniger angesprochen hat. Da mag ich den englischen Titel deutlich mehr. Ich bin aber sehr froh, dass ich es trotz Titel gelesen habe. Die Geschichte war einfach WOW.

Ich weiß gar nicht, wie ich meine Meinung so richtig beschreiben soll. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, als würde mir permanent das Herz gebrochen werden. Ich habe mit der Protagonistin so mitgelitten und ich wurde von ihrer Verzweiflung richtig mitgerissen.

Das Thema in diesem Buch war mal etwas, worüber ich noch nichts gelesen habe, das aber sicherlich sehr viele Frauen betrifft. Umso schöner, dass es hier intensiv dargestellt wurde. Der Verlauf der Geschichte war für mich genau richtig und die Autorin ist realitätsnah geblieben.

Besonders gefallen hat mir, dass die Handlung in zwei Stränge geteilt wurde. Einer erzählt von „damals“ und der andere von „jetzt“. Es gibt Bücher, bei denen ich mit zwei Zeitsträngen durcheinander komme. Das war hier nicht so. Ich konnte allein von der Atmosphäre her gut unterscheiden, welche Zeit gerade dargestellt wird.

Auch bei diesem Buch muss ich den tollen Schreibstil von Colleen Hoover hervorheben. Ich fange das Buch an und bin sofort von ihren Worten gefangen. Die Charaktere wirken lebendig und ich fühlte mich immer so, als wenn ich direkt im Geschehen bin.

Auch wenn mir fast das ganze Buch über das Herz herausgerissen wurde, ist für mich „Was perfekt war“ ein absolutes Lese-Highlight. Es war definitiv eine der intensivsten Geschichten, die ich je gelesen habe.

Kategorien: Rezension

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