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Ich muss zugeben, dass mich der Klappentext dieses Buches nicht so sehr angesprochen hat. Ich habe dann aber die Leseprobe gelesen und irgendwie haben mich der Schreibstil und die Charaktere in den Bann gezogen. Ich wollte dann unbedingt wissen wie es weitergeht. Darüber bin ich echt froh, denn das Buch hat mir richtig gut gefallen.

„Very First Time“ ist eine Highschool-Geschichte mit allem was dazu gehört. Eine Gruppe (zum Teil) schräger Freunde, prollige Jungs, eine Portion Drama und natürlich der Abschlussball wurden auf eine erfrischende Art eingeflechtet. Im Mittelpunkt steht die Protagonistin Keely (ich dachte, ich hätte durch Colleen Hoover schon sämtliche crazy Namen gehört…), die ich von Anfang an mochte. Sie hat sich viele Gedanken um Themen gemacht, um die ich mir aus meiner heutigen Sicht überhaupt keine Sorgen mehr machen würde, aber für ihr Alter und ihren Lebensabschnitt wirkt es sehr authentisch.

Die Autorin hat viel Liebe zum Detail bewiesen, sodass ich das Gefühl hatte, selbst in der Geschichte zu sein. Die Charaktere wurden gut ausgearbeitet, vor allem Keelys besten Freund Andrew mochte ich sehr gerne. Bei manchen Dialogen zwischen Kelly und Andrew musste ich laut lachen. Die beiden haben eine tolle Freundschaft.

Mir hat auch gut gefallen, dass in der Geschichte gezeigt wird, dass nicht immer alles so ist, wie es scheint. Und dass es wichtig ist, auf die eigenen Gefühle zu hören und nicht nur das zu machen, was angeblich alle so machen würden.

Das Buch hat mich sehr gut unterhalten und ich war am Ende ein bisschen traurig, dass es schon vorbei war. Ich hätte noch 400 weitere Seiten vertragen können und wüsste zu gerne, wie es Keely und ihren Freunden auf dem College ergeht.

Ich kann „Very First Time“ allen empfehlen, die auf der Suche nach einer locker-flockigen Highschool-Geschichte sind, die einfach Spaß macht und warm ums Herz werden lässt. Und für mich landet Cameron Lund nun auf meiner immer länger werdenden Liste von AutorInnen, die ich im Auge behalten muss.


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