© Jennifer Wolf

Als ich gesehen habe, dass Jennifer Wolf eine Sportsromance geschrieben hat, da wusste ich, dass würde mein Perfect Match werden 😉

Ich liebe Sportsromance und Jennifer Wolf gehört schon seit den Anfängen meiner Kindle Zeit zu meinen Lieblingsautorinnen. Sie hat einen wahnsinnig fesselnden Schreibstil, der mich ihre Bücher einfach nicht mehr aus der Hand legen lässt.

Auch in Stürmerherz hat sie mich nicht enttäuscht und ich wurde gefühlt ohne Rückweg in diese tiefgründige Geschichte gesogen. Schlafen? Essen? Trinken? Nichts ging mehr ohne meinen Kindle.

Yagos Geschichte hat mich sehr bewegt. Jennifer Wolf beschreibt das Thema homosexueller Liebe so facettenreich, wie es vermutlich für sich outende heute auch ist. Man sollte doch meinen in einer so modernen Welt, wie unserer, gäbe es keinen Platz mehr für Homophobie und Intoleranz.  Und tatsächlich stößt Yago in dem Roman auf sehr viele Menschen, die ihn rückhaltlos unterstützten. Er trifft auf Menschen, die nur einen Moment brauchen, um sich an den Gedanken zu gewöhnen und er trifft auf absolute Vollidioten.

Der Sport und Yagos Erfahrungen in dem Roman lassen das Buch tiefgründig und real wirken. Leider verblasst für mich dabei die Liebesgeschichte zwischen Yago und Leevi. Durch die ganzen Ereignisse geht insbesondere die Kennenlernenphase, die ich in Liebesromanen so mag, unter und Leevi bleibt mir insgesamt ein wenig zu blass.

Aaaaber das ist alles meckern auf sehr sehr hohem Niveau. Das Buch hat mich extrem gefesselt und der Schreibstil mitgerissen, von daher gibt es für mich eine uneingeschränkte Leseempfehlung auch für nicht Fußballfans! 🙂

Kategorien: Rezension

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