© Marah Woolf

Exakt 600 Seiten … 600!! Seiten hat dieses Buch. Als ich das gehört habe, konnte ich es erst nicht glauben.

Beim Lesen dieser unglaublichen Geschichte, sind die Seiten nur so dahin geflogen und wie immer kam das Ende viel zu früh.

Ich liebe Marah Woolfs Bücher. Jedes einzelne davon. Daher ist es immer ein wenig schwierig, zu beschreiben, was mir genau an diesem Roman so besonders gefallen hat.

Ihr Schreibstil ist fesselnd und gleichzeitig so locker und leicht, dass man ohne zu stolpern in die Geschichte gesogen wird. In jedem ihrer Romane kann man etwas neues lernen. Von neuen Wörtern über neue Rezepte bis hin zu Mythen und Sagen der Vergangenheit. Man schlägt ein Buch nie zu, ohne um Etwas reicher zu sein.

Bei den meisten von Marahs Trilogien, gefällt mir der zweite Band am besten (das war z.B. bei Götterfunke und der AngelusSaga so). Nicht so bei den Hexenschwestern, denn Band 3 toppt den zweiten Teil aus meiner Sicht!

Sister of the Night ist ein aufregendes und wahnsinnig spannendes Finale mit unerwarteten Wendungen und einem absolut würdigen Ende für eine gigantische Buchreihe. Damit sollte eigentlich schon alles gesagt sein, oder? 😀

In den Hexenschwestern gibt es nicht eine weibliche Protagonistin, sondern drei. Dazu gibt es noch einen riesigen Haufen ganz toller Nebencharaktere. Marah schafft es jedem einzelnen davon gerecht zu werden und dabei gleichzeitig weder in der Geschichte zu springen, noch die Handlung sich überschlagen zu lassen.

Ich liebe insbesondere das Ende der Geschichte, denn hier habe ich wirklich das Gefühl, dass man Zeit hat mit allem abzuschließen.

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge, verlasse ich nun Brocéliande und Kerys. Aber mit Sicherheit nicht für immer, denn diese Reihe muss man mehr als einmal lesen!

Kategorien: Rezension

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