© Marah Woolf

Endlich habe ich diese Reihe begonnen! Josy lag mir damit Monate in den Ohren, dass ich sie endlich lesen soll. Wir hatten beide ein bisschen Angst, dass es mir nicht gefällt, da wir ja häufig unterschiedliche Meinungen zu Büchern haben. Glücklicherweise konnte mich „Rückkehr der Engel“ überzeugen. Genau so eine Geschichte habe ich mal wieder gebraucht. Eine starke Protagonistin versucht mit viel Kampfgeist in einer zerrütteten Welt ihre Familie zu beschützen.

Zu Beginn brauchte ich erstmal ein bisschen, um mich an den Schreibstil zu gewöhnen. Die Autorin hat einige Begriffe und Redewendungen benutzt, die mir nicht so geläufig sind. Da geriet ich immer mal wieder ins Stolpern beim Lesen. Zudem wurden oft zwischen der wörtlichen Rede lange Beschreibungen der Situation oder Infos zur Geschichte eingebaut. Da habe ich manchmal vergessen, was ein Charakter gefragt hat, wenn erst eine Seite später die Antwort kam.

Davon abgesehen, hat mir die Handlung richtig gut gefallen. Moon ist eine ganz tolle Protagonistin und ich habe es geliebt, wenn sie den Engeln (vor allem Lucifer) freche Aussagen entgegen geschleudert hat. Außerdem mag ich Geschichten, in denen die Protagonistin kämpferische Fähigkeiten hat.

Die Weltgestaltung ist auch sehr interessant. Da ich schon mehrmals in Venedig war, hatte ich oft genau vor Augen, wo sich Moon gerade herumtreibt. Die Idee, wo die Engel in dieser Geschichte leben, hat mich sehr fasziniert.

Die Bezüge zur Engelmythologie waren mir teilweise ein bisschen zu detailliert dargestellt und für mich als absoluten Laien auf diesem Gebiet etwas zu kompliziert. Da habe ich manchmal nicht so richtig durchgesehen. Alles in allem ist „Rückkehr der Engel“ aber ein gelungener Auftakt zu einer vielversprechenden Fantasy-Reihe. Ich bin sehr gespannt, was Moon im nächsten Teil erlebt.

Kategorien: Rezension

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