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Als ich „Pretty Dead“ zur Hand nahm, habe ich eine Geschichte voller Geheimnisse und Intrigen erwartet, bei der ich miträtseln kann und am Ende durch eine Auflösung überrascht werde, mit der ich nicht gerechnet habe. Und genau das habe ich bekommen!

Die Geschichte ist aus der Sicht von vier Jugendlichen geschrieben, was mir sehr gut gefallen hat. Alle paar Seiten gab es einen Perspektivwechsel, was es umso spannender gemacht hat. So konnte ich kaum aufhören zu lesen, ganz nach dem Motto „Ach, ein Kapitelchen geht noch!“.

Die Autorin hat einige falsche Fährten oder Hinweise eingestreut, die es mir nicht leicht gemacht haben, auf die Auflösung zu kommen. Ich hatte einen leichten Verdacht, aber die genaue Erklärung konnte ich nicht voraussehen. Das Rätseln hat auf jeden Fall viel Spaß gemacht.

Das einzige, was mich ein bisschen gestört hat, war stellenweise der Schreibstil. Ich habe immer mal wieder beim Lesen gestockt, weil ich die Sätze nicht verstanden habe. Ich kann gar nicht so genau erklären, woran das liegt. Die Formulierungen waren für mich teilweise ungewohnt. Manchmal fehlten auch einzelne Wörter in einem Satz, sodass ich darüber gestolpert bin und den Satz mehrmals lesen musste.

Insgesamt ist „Pretty Dead“ ein spannender Pageturner und perfekt für alle Fans von „Pretty little liars“ oder „Tote Mädchen lügen nicht“. Ich werde mir so schnell wie möglich „Secret Game“ von Stefanie Hasse vornehmen. Das klingt nach einer ähnlichen Richtung.

Kategorien: Rezension

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