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Ich habe das Cover gesehen. Ich habe den Titel gelesen. Ich habe gesehen, dass es von zwei erfolgreichen Autorinnen geschrieben ist und dachte mir: Das muss ich unbedingt lesen! Ein guter Entschluss. Der erste Band der „Midnight Chronicles“ beinhaltet allerfeinste Fantasy mit allem was dazu gehört. Magie, Geister, gruselige Kreaturen und selbst Vampire sind mit von der Partie. Dazu eine coole Truppe junger Geisterjäger, die zum Teil ziemlich interessante Fähigkeiten besitzen (z. B. den Schattenblick, siehe Titel).

Die Handlung ist durchweg spannend und es kommt immer mal wieder zu Kämpfen, bei denen ich mitfiebern konnte. Das habe ich in meinen zuletzt gelesenen Fantasy-Romanen ein bisschen vermisst. Ich habe es sehr genossen, die Hunter auf ihrer Jagd nach Wesen aus der Unterwelt zu begleiten. Natürlich passieren auch allerlei unvorhergesehene Ereignisse, die mich zum Teil ziemlich schockierten. Vor allem, weil ich die beiden Autorinnen im Fantasygenre nicht einschätzen konnte.

Die meisten Charaktere konnte ich schnell ins Herz schließen. Am liebsten mag ich Shaw, der eine wirklich coole Socke ist, und Warden, der Vampire jagt (das hat mich direkt überzeugt). Die Protagonistin Roxy ist eine Kämpfernatur, war mir aber leider bis zum Schluss mit ihrer mürrischen Art unsympathisch. Ihre Vergangenheit und ihre Geheimnisse fand ich sehr spannend, aber ich konnte zu ihr einfach keinen Zugang finden.

Davon abgesehen ist die Geschichte einfach super. Allein in diesem Band haben die Autorinnen so viele kreative und mystische Ideen eingestreut. Ich bin sehr gespannt, was die anderen Bände noch bereithalten. Auch auf den Schreibstil freue ich mich in den nächsten Teilen. Ich bin durch die flüssige und humorvolle Schreibweise durch die Seiten geflogen.

Der schockierenste Satz stand für mich am Ende des Buches: Band 2 erscheint am 24.02.21 und es geht hauptsächlich um Warden. Wie soll ich das bitte so lange aushalten?? ☹ Bis dahin empfehle ich allen Fantasy-Fans dieses Buch zu lesen. Es lohnt sich meiner Meinung nach.

Meine Bewertung: 4-4,5 Sterne, da ich mit der Protagonistin so wenig anfangen konnte.


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