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„Kissing Chloe Brown“ ist mein erstes Buch der Autorin und erst mein zweites aus dem Forever-Verlag. Daher war ich sehr gespannt, was mich hier erwartet.

Ich habe ein paar Kapitel gebraucht, um ein genaues Bild der beiden Hauptpersonen zu bekommen, da sie einfach ein bisschen anders sind. Gerade das hat mir im Laufe der Geschichte besonders gut gefallen. Chloe hat mit einigen körperlichen Einschränkungen zu kämpfen, die sie sehr im Alltag eingeschränkt haben. Es war sehr spannend zu lesen, welche seelische Entwicklung sie im Buch gemacht und wie sie ihre Einstellung zu ihrem Leben geändert hat. Hinzu kam ihr toller Humor, über den ich einige Male lachen musste.

Neben Chloe und Red sind mir vor allem Chloes Schwestern in Erinnerung geblieben. Die fand ich beide sehr cool. Ich habe mich richtig gefreut, als ich gesehen habe, dass beide jeweils eine eigene Geschichte bekommen. Die werde ich auf jeden Fall lesen.

Ich bin normalerweise nicht so der größte Fan von „Listen“ in Büchern. Also Dinge, die die Protagonistin unbedingt tun möchte und sich das ganze Buch darum dreht. In diesem Roman hat mich das aber tatsächlich nicht gestört, da die Punkte angenehm in die Handlung eingebunden wurden und nicht so überhand genommen haben.

Gestört hat mich dann aber das künstlich heraufbeschworene Drama gegen Ende des Buches. Das war für mich ein sehr unnötiges Missverständnis und ich hätte gut darauf verzichten können. Insgesamt hat mir das Lesen Spaß gemacht und ich freue mich schon auf die anderen zwei Brown-Schwestern. 🙂

Kategorien: Rezension

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