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Als ich von der „Hearts on Fire“-Reihe erfahren habe, war ich sofort angetan. Eine Reihe in der jeder Band von einer anderen Autorin bzw. Autor geschrieben ist und in der das Setting Feuerwehr ist, klingt total cool. Bis auf Emily Bold habe ich von keiner Autorin/Autor bisher etwas gelesen und habe mich sehr gefreut im Rahmen dieser Reihe neue Autoren kennenzulernen.

Johanna Danninger hat in diesem Band die Feuerwehrwache, in der wir uns in dieser Buchreihe (vermutlich) viel aufhalten werden, sehr gut eingeführt und ich konnte einiges über den Alltag von Feuerwehrleuten erfahren. Die Einsätze von Jonah und seinen Kollegen sind spannend und teilweise auch humorvoll beschrieben und haben mir in diesem Band tatsächlich am Besten gefallen. Auch das Berufsbild der zweiten Protagonistin Nina spricht mich sehr an und habe ich bisher in keinem Buch gehabt.

Leider konnte mich die Liebesgeschichte in „Jonah“ nicht packen. Ich habe die schnelle Entwicklung zwischen dem Status „fremd“ zu „verliebt“ nicht nachvollziehen können. Da fehlten mir noch einige Begegnungen zwischen den beiden Protagonisten. Wenn ich Ninas Vorgeschichte in Sachen Liebe einbeziehe, kann ich einige ihrer Entscheidungen nicht verstehen bzw. finde diese sehr überstürzt. Hoffentlich fliegt sie damit nicht auf die Nase. Da sie eine Romanfigur ist, wird aber vermutlich alles gut gehen.

Die spannende Beschreibung des Feuerwehralltags und der angenehme Schreibstil der Autorin konnten die für mich eher mäßige Liebesgeschichte etwas überdecken, sodass ich „Jonah“ noch 3 Sterne gebe.

Kategorien: Rezension

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