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Klappentext: Ein Wettbewerb. Eine Schule. Und eine gewagte Idee: Was, wenn jeder deine Umweltsünden auf deinen Social-Media-Accounts sehen könnte? Würdest du dich zusammenreißen? Nur noch so viel verbrauchen an Energie, Essen, einfach allem, damit das Icon deiner App grün bleibt statt rot? Würdest du fair spielen? Oder … ODER???

Als ich den Klappentext zu „Fair Play“ gelesen habe, war ich sofort neugierig. Ich war sehr gespannt, wie das Thema Umweltschutz in einem Jugendbuch verpackt wird. Die Idee zur App „Fair Play“, die von den Protagonisten der Geschichte entwickelt wurde, hat mir gut gefallen. Jedoch hat mir ein bisschen die Erklärung gefehlt, wie genau die App funktioniert. Einige Dinge kann sie herausfinden, z. B., dass der Nutzer gerade Netflix schaut und das viel Strom verbraucht. Allerdings kann die App ja auch nicht alles erfassen. Müssen die Nutzer dann ihren gesamten Tagesablauf inkl. Essen usw. dort eigenhändig eingeben?! Hier hätte ich noch ein paar mehr Infos gebraucht, damit das Experiment authentischer wirkt.

Die Geschichte hatte ein flottes Tempo und ließ sich schnell weglesen. Die Handlung wurde aus der Sicht von 4 Jugendlichen geschrieben, die alle ihre eigene Art hatten. Das hat sich auch im Schreibstil widergespiegelt. Bei jedem Protagonisten war die Art des Erzählens ein bisschen anders. Das hat mir sehr gut gefallen. Die 4 Hauptcharaktere waren mir alle nicht so wirklich sympathisch. Trotzdem habe ich ihre Geschichte gerne gelesen. Ich habe alle anfangs auch ganz anders eingeschätzt, als sie dann gehandelt haben. Das war spannend. Das Ende war dann ziemlich schockierend und hätte ich nicht direkt erwartet.


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