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Und wie nach fast jedem Fitzek-Buch stellt sich für mich die Frage: Was genau habe ich da eigentlich gelesen? Und das meine ich auf keinen Fall negativ. Der Autor hat es auch in diesem Buch wieder geschafft, dass ich keinen Plan hatte, in welche Richtung die Geschichte geht, welcher Person ich trauen kann und wie alles logisch aufgeklärt werden soll. Am Ende brauchte ich wie gewohnt einige Minuten, um mein Gehirn zu entknoten und alle Puzzleteile an den richtigen Platz zu setzen. Um dann wieder einmal festzustellen, dass Fitzek einfach genial ist.

In den ersten Kapiteln des Buches war ich zunächst skeptisch. Der tolle Schreibstil hat mich direkt gepackt, aber mit der Handlung wurde ich nicht so richtig warm. Dann wurde etwas aufgegriffen, dass schon einmal in einem anderen Buch des Autors eingebaut wurde, wobei ich mir dachte: Bitte nicht das schon wieder. Außerdem hatte ich mit der Thematik auch etwas zu kämpfen.

Meine anfängliche Unzufriedenheit wurde dann beim Weiterlesen ein Glück immer mehr in den Hintergrund gerückt. Es wurde wieder einmal so spannend, dass ich den Großteil des Buches an einem Nachmittag weggelesen habe. Die Auflösung war grandios und nicht so weit hergeholt, wie ich es bei „Das Geschenk“ bemängelt hatte.

Ein weiteres Highlight wartete dann wieder am Ende des Buches: Die Danksagung. Ich liebe sie bei jedem Fitzek-Buch.


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