© Ueberreuter Verlag GmbH

Dieses Buch stand schon ewig auf meiner Wunschliste. Ich interessiere mich sehr für psychische Erkrankungen und wie Betroffene mit diesen umgehen. Da war dieses Buch ein absolutes Muss für mich. „Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen“ behandelt ein spannendes und wichtiges Thema, das man nicht oft in Jugendromanen antrifft.

Die Autorin hat sehr authentisch beschrieben, wie sich das Leben und der Alltag der Protagonistin Leni durch ihre Krankheit verändert. Der erste Teil des Buches hat mich mitreißen können. Vor allem die Tagebucheinträge, die von Ava Reed gestaltet wurden, haben mir sehr gut gefallen. Das war etwas ganz Besonderes.

Als sich dann im Laufe des Buches das Setting änderte, konnte mich die Handlung nicht mehr so ganz überzeugen. Es werden Entscheidungen getroffen, die ich sehr naiv fand und nicht nachvollziehen konnte. Den Verlauf im letzten Drittel der Geschichte hat mich dann auch eher gelangweilt. 

Fazit: Ich hatte etwas mehr von diesem Buch erwartet. Der Anfang hat mir gut gefallen und die psychische Erkrankung, die hier im Vordergrund steht, wurde intensiv geschildert. Allerdings nahm für mich die Spannung im Verlauf des Buches immer mehr ab und die Aspekte, die für mich interessant gewesen wäre (z. B. Therapie, Behandlung etc.) wurden immer mehr in den Hintergrund gerückt. Daher wurden es leider nur 3 Sterne.

Kategorien: Rezension

0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.