© Rose Snow

 Rezension zur Vorgeschichte („7 – Wie alles begann – Der Anfang des Spiels“)

Dieses Buch ist die Vorgeschichte zur neuen Reihe „7 –  Die Bücher des Spiels“ von Rose Snow. Die Autorinnen empfehlen diesen Teil, dann die Reihe „Die 11 Gezeichneten“ und danach die weiteren Bücher der „7“-Reihe zu lesen. Ich hatte zunächst Bedenken, ob ich das so überhaupt schaffe, oder ob die Vorgeschichte von 7 so spannend endet, dass ich keine andere Reihe dazwischen schieben kann. Hier kann ich schon mal Entwarnung geben: dieser Band endet nicht mit einem Cliffhanger und man kann die Ereignisse als vorerst abgeschlossen betrachten.  

Die Handlung und Fantasyelemente, die in „7“ eine Rolle spielen, gefallen mir total gut und ich freue mich riesig auf die nächsten Teile. Das kreative Setting eines Feriencamps für magisch Begabte hat mir total zugesagt und ich fühlte mich von Seite 1 an gepackt.  

Rose Snow haben es trotz der Kürze des Buches geschafft, eine durchweg spannende Handlung, die zu keiner Zeit gehetzt wirkt, zu schaffen. Mit der Protagonistin Phoebe habe ich mich sofort angefreundet und mir hat es sehr viel Spaß gemacht, sie im Camp Creek Mountain zu begleiten. Auch andere Charaktere, die eingeführt wurden, wirken interessant und ich hoffe, dass sie auch in den nachfolgenden Bänden wieder auftauchen. 

Rezension zu den anderen Teilen („7- Das erste Buch des Spiels“ und „7 – Das zweite Buch des Spiels“)

Diese beiden Teile enthalten einige Anspielungen auf die „11 Gezeichnete“-Reihe. Es ist also wirklich besser, erst die 11-Reihe zu lesen, um nicht gespoilert zu werden. Da das Setting ähnlich ist und die magischen Fähigkeiten aus der 11-Reihe bereits bekannt sind, war ich von Anfang an voll im Geschehen. Auch in dieser Reihe hat es Rose Snow geschafft, die Spannung permanent auf einem hohen Level zu halten. Das finde ich total super, da die Handlung dadurch zu keiner Zeit lang gezogen wirkt.

Zudem war es auch in der 7-Reihe für mich unmöglich die nächsten Handlungsschritte vorauszusehen. Es kam immer wieder eine ungeahnte Wendung um die Ecke. Das Ende des letzten Bandes hat mich so schockiert, dass ich (obwohl ich draußen auf dem Balkon saß) laut „Was?? Das kann doch nicht wahr sein!“ gerufen habe.

Die einzige Sache, die ich anzumerken habe, ist, dass Nebenfiguren, wie Amelie, Hendrix oder Wesley noch etwas ausgefeilter hätten sein können. Sie waren für mich ein wenig wie leere Hüllen.

Sonst habe ich aber nichts zu meckern, außer, dass ich mich jetzt wirklich in jeder meiner gelesenen Rose Snow-Reihen in den Typen „verliebt“ habe, den die Protagonistin am Ende nicht auserwählt hat. Das ist langsam wirklich merkwürdig… Dafür können aber natürlich die Autorinnen nichts 😀

Kategorien: Rezension

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